Ment15

Ment15 ermutigt vorrangig Frauen (Masterstudierende und Promovierende), sich mit den Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Karriere vertraut zu machen, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu bilden. Aber auch nicht-weibliche Personen können sich für ein Mentoring bewerben.

"Soll ich nach meinem Masterabschluss promovieren und eine wissenschaftliche Karriere anstreben? Und wie geht es nach der Dissertation weiter?"

Das Mentoring-Programm Ment15 bietet Masterstudierenden und Promovierenden der Sozialwissenschaftlichen Fakultät die Möglichkeit, gemeinsam mit einer Mentorin bzw. einem Mentor individuelle Antworten auf diese Fragen zu finden. Als Mentorinnen bzw. Mentoren stehen promovierte und habilitierte Mitarbeitende der Sozialwissenschaftlichen Fakultät zur Verfügung.

Ab 2026 richtet sich das Programm vorrangig, aber nicht mehr ausschließlich an Frauen*. Noch immer zeigt sich in wissenschaftlichen Karriereverläufen ein Ungleichgewicht in den Anteilen an Promotion und Habilitation als auch in der Besetzung von Stellen zugunsten männlicher* Wissenschaftler. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass viele auftretende Fragen nicht genderspezifisch sind. So ergeben sich manche Unsicherheiten hinsichtlich einer akademischen Karriere beispielsweise eher aus einem nicht-akademischen familiären Hintergrund. Der Fakultätsrat der Fakultät 15 hat daher am 29.10.2025 beschlossen, das Programm auch für nicht-weibliche Personen zu öffnen.

Ment15 möchte einen Rahmen bieten, sich mit den Möglichkeiten einer wissenschaftlichen Karriere vertraut zu machen, Kontakte zu knüpfen und Netzwerke zu bilden. Sollte es mehr Bewerberinnen und Bewerber als potenzielle Mentorinnen und Mentoren geben, werden Bewerberinnen bevorzugt berücksichtigt. Da aber erfreulich viele Personen als Mentorinnen und Mentoren zur Verfügung stehen, ist Ihre Chance hoch, berücksichtigt zu werden.

Die Mentoring-Beziehung ist als Tandem angelegt: In persönlichen Gesprächen können die Mentees individuelle Themen mit ihren Mentorinnen und Mentoren besprechen und von deren Erfahrungsschatz profitieren. Dabei kann es um Grundlegendes gehen (wissenschaftliche Karriere ja oder nein?), um das Ausloten beruflicher Perspektiven oder auch um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Neben diesem Austausch in vertraulichen Einzelgesprächen lernen sich die Mentees in regelmäßigen Vernetzungstreffen kennen, um sich über ihre Erfahrungen vor und während der Promotion auszutauschen und wechselseitig zu unterstützen. Die Laufzeit des Programms ist jeweils auf ein Jahr angelegt.

Ausschreibungsrunde 2026

Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung in Form des ausgefüllten Bewerbungsformulars (PDF, 198 KB) bis zum 01.07.2026 per Mail an ment15@soziologie.uni-muenchen.de.

Die Mentor*innen, die für die Ausschreibungsrunde 2026 zur Verfügung stehen, finden Sie hier (PDF, 417 KB).

Das erste gemeinsame Vernetzungstreffen mit und für alle Mentees findet im Oktober 2026 in Präsenz statt. Beim Vernetzungstreffen lernen wir uns kennen und möchten den neuen Mentees ein paar Hinweise und Tipps zur Gestaltung der Mentoring-Beziehung auf den Weg geben – Bewerberinnen und Bewerber sollten sich den Termin daher unbedingt schon einmal vormerken. Weitere Infos zum Treffen erhalten Sie dann zu gegebener Zeit von uns per Mail.

Ihre Wunschmentorin/Ihr Wunschmentor ist nicht auf unserer Liste? Schreiben Sie uns und wir fragen die gewünschte Person gerne für unser Programm an.

Engagement bei Ment15

Ment15 wird ehrenamtlich von Mitarbeiter/-innen der Sozialwissenschaftlichen Fakultät organisiert und getragen. Derzeit sind Ulrike Schwertberger (Institut für Kommunikationswissenschaften und Medienforschung), Christian Ganser (Institut für Soziologie) sowie Moritz Weiß (Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft) Teil des Organisationsteams.

Wir freuen uns immer über weitere engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich bei der Arbeit für Ment15 einbringen möchten! Bei Interesse senden Sie uns gerne jederzeit eine E-Mail.