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Rückblick: Das IfKW auf der DGPuK 2026

27 Mar 2026

Bestes Frühlingswetter, zahlreiche konstruktiven Diskussionen und Anerkennungen unserer Arbeit: die diesjährige Jahrestagung der DGPuK in Dortmund für das IfKW ein voller Erfolg. Ein Rückblick auf die Highlights.

© JULIAN WELZ

Bestes Frühlingswetter, zahlreiche konstruktiven Diskussionen und Anerkennungen unserer Arbeit: die diesjährige Jahrestagung der DGPuK in Dortmund für das IfKW ein voller Erfolg. Ein Rückblick auf die Highlights:

Beim Konferenzdinner wurde Larissa Leonhard mit dem Dissertationspreis der DGPuK ausgezeichnet. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Matthias Künzler würdigte sowohl den theoretischen Beitrag der Arbeit zu prägenden Medienerlebnissen als auch die empirische Tiefe, die ihre fünf Teilstudien ermöglichen. Die Arbeit ist 2025 als Monographie im Springer Verlag erschienen: https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-47117-0

Kurz darauf wurde der DGPuK Journal Article Award vergeben, dessen Jury in diesem Jahr von unserer Kollegin Arne Freya Zillich geleitet wurde – sie hielt auch die Laudatio. Den ersten Preis erhielt ein Forscher:innenteam um Karin Boczek (KU Eichstätt-Ingolstadt) für ihren in der Publizistik erschienen Beitrag zu Gender-Diversität in der Kommunikationswissenschaft im DACH-Raum (https://link.springer.com/article/10.1007/s11616-025-00921-7)., Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger:innen!

Die über 20 Vorträge zeigten die ganze Bandbreite der Forschung am IfKW. Drei seien drei stellvertretend genannt:

  • Arne Freya Zillich präsentierte gemeinsam mit Eva-Maria Roehse (TU Dortmund) und Daniela Schlütz (Filmuniversität Babelsberg) Befunde einer Online-Befragung zu Research Integrity. Darin untersuchten sie, von welchen ethischen Grundhaltungen sich Kommunikationswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in der DACH-Region in ihrer Forschungspraxis leiten lassen.
  • Katharina Veronika Hajek und Lara Kobilke haben sich mit schriftlicher Reaktanz beschäftigt und ein Analysesystem für diesen „Widerstand in Worten“ vorgestellt.
  • Florian Primig präsentierte gemeinsam mit Steffen Göths (Freie Universität Berlin) das Konzept der „Technogarchy" – eine kritische Theorie zur Machtkonzentration großer Technologiekonzerne und deren Bedrohungspotentiual für Demokratien und ihre Wissensordnungen.

Schließlich haben wir uns gefreut, dass unserer Prof. aD Romy Fröhlich auf der Jahresversammlung für 40 Jahre DGPuK-Mitgliedschaft gedankt wurde.

Herzlichen Dank an das Institut für Journalistik der TU Dortmund für die hervorragende Organisation der Tagung!