Praxisseminar 'Kommunikationsberufe'

Expert:innen aus der Praxis geben realistische Einblicke in die vielfältige Arbeitswelt der Kommunikation. Die Reihe ‚Kommunikationsberufe‘ liefert Orientierung für Seminare, Studienschwerpunkte sowie Praktika und Berufswahl. Studierende werden so auf den Berufseinstieg vorbereitet und knüpfen erste Kontakte.

Realistische Einblicke von Namenhaften Expert:innen

In der Lehrveranstaltung kommen berufserfahrene Praktizierende aus den zentralen Feldern der Medien- und Kommunikationsberufe zu Wort: aus Presse, Hörfunk, Fernsehen, Film, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Medienforschung und Medienmanagement. Dabei sollen jeweils besondere Merkmale der einzelnen Berufsbilder angesprochen und mit den Studierenden diskutiert werden: Ausbildungsanforderungen, Möglichkeiten des Berufszugangs, besondere Tätigkeits- und Berufsmerkmale, Berufschancen, Arbeitsmarktlage.

Die Lehrveranstaltung wird vor allem für Erst- und Zweitsemesterstudierende des Studienfaches Bachelor Kommunikationswissenschaft angeboten. Es sind also Studierende ganz am Beginn ihres Studiums. Sie ist aber geöffnet auch für Studierende anderer Semester und einiger anderer Fächer.

Die Studierenden sollen eine realistischen Blick in die Arbeitswelt bekommen und diesen
nutzen, um Orientierung für ihren weiteren Studienverlauf zu gewinnen und Entscheidungen wie über die Wahl von Seminaren, Schwerpunkten und Praktika zu informieren. So werden sie auf den Berufseinstieg vorbereitet und können erste Kontakte in die Arbeitswelt knüpfen.

Direkte Schnittstelle in die Praxis

Die Veranstaltungsreihe Kommunikationsberufe bietet damit nicht nur wertvolle Orientierung für den weiteren Studienverlauf, sondern unterstützt auch bei Entscheidungen wie der Wahl von Seminaren, Studienschwerpunkten und Praktika. Zugleich liefert sie konkrete Anhaltspunkte für Werkstudierendentätigkeiten und die spätere Berufswahl. So werden die Studierenden gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet und erhalten zugleich die Möglichkeit, erste Kontakte in die Praxis und Arbeitswelt zu knüpfen.

Sie sind ein Unternehmen und sehen einen Mehrwert für unsere Studierenden, Einblick in Ihre Praxis zu geben? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Eine kurze Auswahl der Referentinnen und Referenten ist hier verzeichnet:

  • Giovanni di Lorenzo (ZEIT), Anne Will (ARD), Armin Wolf (ORF), Jörg Schmitt (Der Spiegel / SZ), Anna Clauß (Der Spiegel), Georg Heil (RBB), Andrea Beer (WDR), Jacqueline Melcher (dpa), Maria Christoph (papertrail media)
  • Klaus Ott, Roman Deininger u.a. Süddeutsche Zeitung
  • Michael Graeter, Karl Stankiewitz u.a. Münchner Abendzeitung
  • Johannes Grotzky, Sigmund Gottlieb, Martin Wagner, Andreas Bachmann u.a. Bayerischer Rundfunk
  • Dunja Hayali, Claus Kleber, Ulrich Berls, Oliver Welke, Karen Webb, ZDF
  • Ralph Caspers - Fernsehmoderator, Schauspieler und Autor
  • Samira El Ouassil - Schauspielerin, Autorin, Journalistin, Podcasterin
  • Lilian Randzio-Niedermeier, Vangelis Parasidis - Google
  • Ben Keller - Meta
  • Carina Zavline - Influencerin
  • Claus von Wagner, Max Uthoff, Philipp Walulis, Oliver Kalkofe - Humoristen
  • Volker Herres, Kai Blasberg, Carlos Zamorano - Medienmanager
  • Harald Lesch, Wissenschaftsjournalist und Physikprofessor
  • Christian Becker, Ratpack Filmproduktion
  • Katja Hofem, Rene Carl, Thiemo Hensmann - ProSiebenSat1
  • Winfried Bergmann, Regina Schwob, Serviceplan & Mediaplus
  • Almut Stollberg & Julian Stiller (BMW), Anna Estner & Veronika Schmalzried (Siemens), Selina Peukert (Mars), Holger Möllers (Infineon), Maria Lhamby (Bosch) - Unternehmenssprecher:in
  • Isabel Linner (Boston Consulting Group), Lukas Huber (Deloitte) - Unternehmensberatungen
  • Bundesministerinnen Katarina Barley, Barbara Hendricks, Renate Schmidt
  • Christian Ude, Altoberbürgermeister der Landeshauptstadt München
  • Julia Post (Grüne), Kevin Kühnert (SPD), Katharina Schulze (Grüne), Franz-Josef Pschierer (CSU) - Politiker:innen
  • Siegfried Schneider, Präsident der BLM und Staatsminister a. D.
  • Elena Pohl (Gender Researcher bei der UN) und Sala Al-Noami (Advocacy bei der UN)
  • Timothy Liston - Generalkonsul der Vereinigten Staaten
  • Gabriele Weishäupl, ehemalige Leiterin des Münchner Tourismusamts

Außerdem Vertreter von Twitter, Amazon, New York Times, KPMG, Pinterest, Disney, Antenne Bayern, Sky, RTL2, FC Bayern, Paulaner, BMW, Audi, Hubert-Burda-Verlag, Bertelsmann, freeletics, 1&1, Weltbank, Serviceplan, ver.Di, Flughafen München, Nature Magazine, BJV, Presseclub München, Landeshauptstadt München.

Kommunikationsberufe Sommersemester 2026 Veranstaltungsprogramm:

Wie sieht strategische Kommunikation im internationalen Kontext aus – und welche Rolle
spielt sie im Arbeitsalltag von Diplomatinnen und Diplomaten? Dr. Julius N. Tsai gibt
spannende Einblicke in seine Tätigkeit als Consul for Public Diplomacy am US-Generalkonsulat in München. Im Rahmen der Veranstaltung beleuchtet er, wie Öffentlichkeitsarbeit, kultureller Austausch und Krisenkommunikation in seiner Arbeitspraxis zusammenwirken. Anhand persönlicher Erfahrungen aus verschiedenen Ländern wird deutlich, welche sprachlichen, interkulturellen und kommunikativen Fähigkeiten in einem globalen Umfeld gefragt sind – und wie vielfältig Karrierewege in diesem Bereich sein können.Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Julius N. Tsai ist seit 2010 im Dienst des U.S. Department of State tätig und verfügt über umfassende internationale Erfahrung. Er war unter anderem als Public Affairs Officer am American Institute in Taiwan (Kaohsiung), als Kulturattaché an der U.S. Botschaft in Tiflis (Georgien) sowie als Krisen- und Einsatzoffizier im Operations Center in Washington, D.C.
tätig. Weitere Stationen umfassen Positionen als Konsularbeamter in Manila (Philippinen)
und Beijing (China), wo er zusätzlich im Bereich Public Diplomacy arbeitete. Vor seiner diplomatischen Laufbahn lehrte er asiatische Religionen und Philosophie an verschiedenen US-amerikanischen Universitäten.

Tsai studierte Geschichte am Swarthmore College (B.A. mit Auszeichnung), Theologie an der Harvard University (M.Div.) sowie ostasiatische Religionen an der Stanford University (Ph.D.). Er wurde in San Francisco geboren und absolvierte Teile seiner Ausbildung in den USA, Großbritannien und Deutschland. Neben Englisch spricht bzw. studierte er zahlreiche Sprachen, darunter Mandarin, Deutsch, Französisch und Japanisch.

Das US-Generalkonsulat in München ist Teil des weltweiten diplomatischen Netzwerks der
Vereinigten Staaten und vertritt amerikanische Interessen in Bayern. Neben klassischen konsularischen Aufgaben spielt insbesondere die Öffentlichkeitsarbeit eine zentrale Rolle:
Ziel ist es, den transatlantischen Dialog zu fördern, kulturellen Austausch zu ermöglichen und politische sowie gesellschaftliche Themen transparent zu kommunizieren. Consuls for
Public Diplomacy wie Julius N. Tsai arbeiten dabei an der Schnittstelle von Diplomatie, Medien und Öffentlichkeit.

Wie schafft man es, Leser:innen langfristig an ein Medienhaus zu binden – in einer Zeit, in der Aufmerksamkeit zur knappen Ressource wird? Stefanie Maier gibt Einblicke in ihre Arbeit als Director Loyalty & Events bei der Süddeutschen Zeitung in München. In ihrem Vortrag zeigt sie, wie innovative Eventformate, Community-Building und strategische Kundenbindung zusammenwirken, um Journalismus erlebbar zu machen.

Stefanie Maier hat eine Ausbildung bei „Der Tagesspiegel" gemacht, bevor sie nach drei Jahren zu Egmont gewechselt ist. Seit 2019 arbeitet sie bei der Süddeutschen Zeitung und trägt hier als Director Loyalty & Events die strategische Verantwortung für die Bereiche redaktionelle Veranstaltungen sowie Medienpartnerschaften. Darüber hinaus verantwortete sie jahrelang Kongresse wie den SZ Wirtschaftsgipfel und SZ Nachhaltigkeitsgipfel strategisch und operativ.

Mit ihrer Expertise in Marketing und Kundenbindung entwickelt und realisiert Stefanie Maier mit ihrem Team wirkungsvolle Strategien, um Kundenerlebnisse zu optimieren und langfristige Beziehungen aufzubauen. Von redaktionellen Veranstaltungen bis hin zu strategischen Medienpartnerschaften – sie gestaltet Formate, die die Marke stärken und Loyalität schaffen.

Die Süddeutsche Zeitung ist eine der führenden überregionalen Tageszeitungen Deutschlands und steht für unabhängigen, hochwertigen Journalismus. Neben der klassischen Berichterstattung setzt das Medienhaus verstärkt auf neue Formate, um Leser:innen zu erreichen und zu binden – darunter digitale Angebote, Veranstaltungen und exklusive Community-Formate. Der Bereich Loyalty & Events spielt dabei eine zentrale Rolle, um den direkten Austausch mit dem Publikum zu fördern und Journalismus über verschiedene Kanäle hinweg erlebbar zu machen.

Bei MINDPOP wird SZ-Journalismus zur Live-Erfahrung – mit Talks, Interviews und Gesprächen für alle, die mehr wissen, mehr fühlen und mehr verstehen wollen.In den Bavaria Studios im Süden der Stadt triffst du Journalist:innen, Wissenschaftler:innen, Künstler:innen und Menschen, die das Morgen prägen. Fragen und Antworten werden zum Dialog, aus Wissen und Kultur entsteht ein gemeinsames Abenteuer.

Sie möchten nach Ihrem Studium eine Karriere in den Medien starten? Sie haben Lust
Journalismus, Radio, TV, Podcasts, Social Media Content und/oder Streaming neben dem
Studium auszuprobieren? Dann sucht M94.5 bis einschließlich 24. April 2026 genau Sie!
Am Dienstag, den 21. April findet dazu um 19:00 Uhr eine ca. einstündige Senderführung in den M94.5 Studios in Ismaning (Münchener Straße 101, 85737 Ismaning) sowie am Mittwoch, den 22. April um 18:00 Uhr eine ca. einstündige Informationsveranstaltung im LMU Hauptgebäude in Raum M018 statt.

Wir sind M94.5 – ein kostenloses Angebot der MEDIASCHOOL BAYERN.
Bei uns lernen Sie in der Praxis parallel zu Ihrem Studium alles, was Sie brauchen, um in der Medienbranche durchzustarten.

In unserem 24/7 Radioprogramm können Sie vom ersten Tag an vor dem Mikrofon stehen oder Sie moderieren in unserem täglichen einstündigen Sendefenster auf münchen.tv eure eigene Fernsehsendung.

Finanziert von vielen der größten Medienhäusern Bayerns (u.a. ROCK ANTENNE, ANTENNE BAYERN, Bayerischer Rundfunk, Seven.One Entertainment Group, Sky) lernt ihr in unserer studentischen Redaktion und in kostenlosen freiwilligen Workshops von erfolgreichen Medienprofis alles über die Arbeit in den Medien.

Alle Informationen, wie Sie bei uns mitmachen und Sie sich innerhalb von drei Minuten ohne Anschreiben oder Lebenslauf bei uns bewerben könnt, findet Sie hier:
https://www.m945.de/bewerbung/

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Wie meistert ein Weltkonzern wie die Robert Bosch GmbH eine konsistente Kommunikation und ein wirkungsvolles Marketing in der ganzen Welt?

In diesem Vortrag erhalten Sie Einblicke in die Erfahrungen und den Arbeitsalltag von der ehemaligen Geschäftsführerin des globalen Marketings.

Isabel Martinez-Serrano hat Wirtschaftswissenschaft und Management an der University of Kent in Großbritannien sowie an der Universidad de Oviedo in Spanien studiert. Sie absolvierte einen Sommerkurs in Marketing an der California State University in den USA. Anschließend nahm sie an einem zweijährigen ICEX-Programm in Handelsangelegenheiten des spanischen Wirtschaftsministeriums in Wien und Madrid teil.

Nach einem Traineeship im Bereich Human Resources bei der Robert Bosch GmbH in Deutschland und Brasilien sammelte Isabel fast 20 Jahre Erfahrung in verschiedenen Positionen im Marketing und Vertrieb bei Bosch, darunter die Leitung der Marketingkommunikationsabteilung für Bosch Building Technologies. Bis vor kurzem war sie Teil des Managementteams für Brandmeldesysteme und leitete das globale Marketing sowie Training und Vertrieb in Lateinamerika. Jetzt arbeitet Martinez-Serrano als Director der Customer Experience und Commercial Projects.

Der Bosch-Geschäftsbereich Building Technologies ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Systemen in den Bereichen Sicherheit, Schutz und Kommunikation. In ausgewählten Ländern bietet Bosch Lösungen und Dienstleistungen für Gebäudesicherheit, Energieeffizienz und Gebäudeautomation an. Rund 10.900 Mitarbeiter erwirtschafteten 2023 einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro. Der Schutz von Leben, Gebäuden und Vermögenswerten steht dabei im Vordergrund. Das Produktportfolio umfasst Videosicherheits-, Einbruchmelde-, Brandmelde- und Sprachevakuierungssysteme sowie Zutrittskontroll- und Managementsysteme. Professionelle Audio- und Konferenzsysteme für die Kommunikation von Sprache, Ton und Musik runden das Angebot ab.

Wie wird eigentlich gemessen, was wir täglich schauen – und warum ist das für Medien, Werbung und Gesellschaft so relevant? Andrea Schombara gibt Einblicke in die Welt der Bewegtbildforschung und zeigt, wie Daten zur Nutzung von Fernsehen und Streaming entstehen. In ihrem Vortrag erklärt sie, welche Methoden hinter der Reichweitenmessung stehen, wie sich Mediennutzung verändert und warum verlässliche Daten die Grundlage für strategische Kommunikationsentscheidungen bilden.

Andrea Schombara ist bei der AGF Videoforschung GmbH als Direktorin für Methoden und Konventionen tätig. Sie hat Kommunikationswissenschaft, Interkulturelle Kommunikation und Psycholinguistik an der LMU studiert. Seit 2004 befasst sie sich in verschiedenen Positionen mit der Erhebung und Analyse von Mediennutzungsdaten, unter anderem bei ProSiebenSat.1, Tele 5 und Warner Bros. Discovery. Durch ihre langjährige Erfahrung hat Andrea Schombara eine hohe Expertise in der methodischen Erfassung des Bewegtbildmarkts.

Die AGF Videoforschung GmbH ist die zentrale Instanz für die Erhebung und Auswertung von TV- und Bewegtbildreichweiten in Deutschland. Sie liefert die maßgebliche Datengrundlage für den deutschen Fernseh- und Videomarkt und unterstützt damit Programmplanung, Werbewirtschaft und medienpolitische Entscheidungen. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Medien und Forschung entwickelt die AGF ihre Messmethoden kontinuierlich weiter, um auch neue Nutzungsformen – wie Streaming und plattformübergreifenden Konsum – präzise abzubilden.

Wie entsteht antisemitisches Denken – und warum halten sich bestimmte Narrative so hartnäckig? Was braucht es, um radikale Überzeugungen zu hinterfragen und echte Perspektivwechsel zu ermöglichen? Und welche Herausforderungen ergeben sich daraus für unsere Gesellschaft? Der Journalist und Autor Luai Ahmed gibt in seinem Vortrag eine seltene Innenperspektive auf Radikalisierung und Deradikalisierung. Ausgehend von seiner eigenen Biografie verbindet er persönliche Erfahrungen mit einer analytischen Einordnung gesellschaftlicher und medialer Dynamiken. Im Anschluss lädt er zur offenen Diskussion ein, in der auch Sie Ihre Fragen stellen können. Um für KoBe einen Punkt zu erhalten, senden Sie bitte ein Selfie von der Veranstaltung an kommunikationsberufe@ifkw.lmu.de.
Luai Ahmed ist ein aus dem Jemen stammender und heute in Schweden lebender Journalist, Kolumnist und Influencer. Mit einer Reichweite von über 600.000 Followern zählt er zu den profilierten Stimmen in der Debatte über Radikalisierung und Antisemitismus. In seinem englischsprachigen Vortrag wird Ahmed aus einer seltenen Innenperspektive sprechen: Er reflektiert seine eigene Sozialisation in einem antisemitischen Umfeld im Jemen und seinen späteren Prozess der intellektuellen und politischen Deradikalisierung in Europa. Dabei verbindet er persönliche Erfahrung mit einer analytischen Auseinandersetzung über die ideologischen, sozialen und medialen Dynamiken von Radikalisierung.

Mit Kommunikation Gutes bewirken? Das ist Nicolas Grünbecks Alltag: Er ist als Fundraiser sowie in der Öffentlichkeitsarbeit der Non-Profit Organisation HORIZONT e.V. tätig, die wohnungslosen Müttern und ihren Kindern ein sicheres neues Zuhause gibt und sie umfassend betreut. Was genau bei dieser Art von Kommunikation zu beachten ist, erklärt er bei Kobe.

Nicolas Grünbeck studierte an der LMU Kommunikationswissenschaft im Bachelor und im Master. Schon während seines Studiums arbeitete er als Werkstudent bei HORIZONT e.V. in den Bereichen Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Event. Seit seinem Abschluss im Oktober 2023 ist er fest als Fundraiser bei HORIZONT e.V. tätig. Neben dem Fundraising ist er auch in der Öffentlichkeitsarbeit für den gemeinnützigen Verein aktiv. Als Student sammelte Nicolas Grünbeck vor seiner Zeit bei HORIZONT Erfahrung in der Unternehmenskommunikation und im Marketing. Parallel zu seinem Masterstudium hat er zudem zwei Jahre lang als Redakteur beim Studierenden-Radiosender M94.5 mitgearbeitet.

HORIZONT e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für wohnungslose Kinder und Mütter sowie für sozial benachteiligte Familien in München einsetzt. Der 1997 gegründete Verein betreibt zwei HORIZONT-Häuser: Eine geschützte Einrichtung für wohnungslose Frauen und Kinder - sowie ein offenes Haus mit Sozialwohnungen sowie einem soziokulturellen Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, bestehend aus Sozialberatung, KITA, Theater, Bildungsbereich und Werkstätten.. In München sind mehr als 13.500 Menschen wohnungslos – Ende 2025 waren darunter über 3.000 Kinder, und die Zahlen steigen jährlich an. In seinen beiden Häusern kann HORIZONT e.V. etwa 270 Menschen ein geborgenes Zuhause zur Verfügung stellen.

Wir besuchen die Kommunikationsberatung consense communications in ihrem Büro im Münchner Werksviertel. Die beiden Kommunikationsberaterinnen Marina Fritz und Kimia Rahmati werden uns in einem interaktiven Workshop Einblicke in das Unternehmen consense communications und den Alltag einer Kommunikationsberaterin geben. Treffpunkt ist an der Friedenstr. 6a in München. Es gibt eine Teilnehmendenbegrenzung von 15 Studierenden – wenn sich mehr Leute für die Exkursion anmelden sollten, wird ausgelost. Falls Sie einen Platz erhalten haben, werden Sie per Mail informiert. Bitte kommen Sie nur zu der Veranstaltung, wenn Sie die Anmeldebestätigung per Mail erhalten haben.

Marina Fritz war schon immer davon fasziniert, wie Kommunikation auf Menschen wirkt. Ihr Studium der Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der LMU war daher die für sie perfekte Kombination. Inzwischen begleitet sie bei consense als zertifizierte Change Managerin und Expertin für interne Kommunikation, Change-Kommunikation und Employer Branding Unternehmen bei Veränderungsprozessen.

Kimia Rahmati ist Beraterin für Unternehmenskommunikation und Social Media. Sie unterstützt Unternehmen bei anspruchsvollen Projekten, plant Kampagnen und sorgt dafür, dass Botschaften auf allen Kanälen klar und wirkungsvoll vermittelt werden.

Wir sind eine inhaberinnengeführte Kommunikationsberatung und begleiten Unternehmen in Veränderungsprozessen und herausfordernden Situationen. Unser ganzheitlicher Ansatz aus Strategie-, Change- und Interner Kommunikation bringt komplexe Themen auf den Punkt – wertorientiert, authentisch mit Blick auf die Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe. So schaffen wir Nähe und Vertrauen und sorgen für eine hohe Identifikation und Mitarbeiterbindung.

Beim Besuch der LHLK Gruppe – bestehend aus den Agenturen LHLK und PRpetuum – erhalten wir Einblicke in die Arbeitsweise einer großen Kommunikationsagentur.

Expert:innen aus Bereichen wie Brand & Corporate Communications, Akzeptanz- und Infratstrukturkommunikation geben Einblick in ihre Themenfelder und zeigen euch anhand konkreter Cases, wie Kommunikationsstrategien entwickelt und umgesetzt werden.

Fragen zum Berufseinstieg, zu Projekten oder zum Agenturalltag? Bringt sie gerne mit!

Die Plätze sind begrenzt, wenn sich mehr Studierende für den Vortrag anmelden, werden die Teilnehmer per Losverfahren ausgewählt. Bitte kommen Sie nur zu der Veranstaltung, wenn Sie die Anmeldebestätigung per Mail erhalten haben. Treffpunkt ist die Deisenhofener Str. 1.

Die LHLK Gruppe vereint mit ihren beiden Agenturen rund 100 Mitarbeitende an den Standorten München, Berlin und Frankfurt. Ihr gemeinsamer Anspruch: Mit Kommunikation Zukunft gestalten.

Als Teil der europäischen Agenturplattform Paritee ist die LHLK Gruppe zudem international bestens vernetzt.

Worauf muss man achten, wenn man eine Kolumne schreibt? Wie fühlt es sich an, eine Radiosendung zu moderieren? Wie muss ich mich verhalten, wenn ich vor der Kamera stehe? Und wie entsteht ein Buch? Auf der Karrieremesse “Media for you” in Nürnberg für SchülerInnen und Studierende wird diesen Fragen nachgegangen.
Eine zusätzliche, kostenlose Anmeldung ist notwendig (https://www.eventbrite.de/e/media-for-you-nurnberg-2026-tickets-1983447106689?aff=oddtdtcreator)

Hier haben Sie die Möglichkeit, 3 Punkte zu erreichen: 1x Besuch der Messe, jeweils einen weiteren für besuchte Workshops (max. 2x). Dafür muss nach der Veranstaltung als Nachweis ein Selfie von Ihnen auf der Veranstaltung + die Namen und Selfies der besuchten Workshops an kommunikationsberufe@ifkw.lmu.de geschickt werden.

Die Erlebnismesse “Media for You” findet am 21.05.2026 in Nürnberg statt.
Es gibt verschiedene Themenbereiche, bei denen man selbst Hand anlegen und eigene Erfahrungen sammeln kann: Journalismus, Audio und Radio, TV und Film, Gaming Design, Bücher, Marketing und Grafikdesign und Virtual Reality.

In den Workshops von Medienhäusern, Hochschulen und Unis hast du die Möglichkeit wichtige Skills zu lernen und einen Einblick in die Medienpraxis zu bekommen. Nachmittags rücken Karrierechancen für Studierende & Young Professionals in den fokus. Nutze die Zeit für Networking, hol dir Tipps beim Career Coaching oder Inspiration auf der Media Idol Stage für deine nächsten Karriereschritte.

Wie funktioniert Kommunikation in einer der größten Stadtverwaltungen Deutschlands – und welche Rolle spielen Medien dabei? Beate Winterer gibt Einblicke in ihre Arbeit als Pressesprecherin des Kreisverwaltungsreferats (KVR) der Landeshauptstadt München.

In ihrem Vortrag zeigt sie, wie Verwaltungsarbeit verständlich, transparent und adressatengerecht kommuniziert wird – besonders in sensiblen oder öffentlich stark beachteten Themenfeldern. Dabei wird deutlich, wie wichtig strategische Kommunikation an der Schnittstelle von Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit ist.

Beate Winterer ist Pressesprecherin und Leitung der Presse & Kommunikation des Kreisverwaltungsreferats(KVR) der Landeshauptstadt München. Im Bachelor hat sie Politik- und Kommunikationswissenschaft studiert, im Master Osteuropastudien - beides an der LMU. Schon während ihres Studiums und im anschließenden Volontariat sammelte sie Erfahrung in der Lokalredaktion der tz. Danach war sie mehrere Jahre für den Reiseveranstalter Studiosus und die Akademie für Politische Bildung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig. Seit 2024 arbeitet sie für das KVR an der Schnittstelle von Medien und Stadtverwaltung. Dort verbindet sich ihre berufliche Erfahrung mit ihrem persönlichen Interesse an Kommunalpolitik und Verwaltung.

Das Kreisverwaltungsreferat (KVR) der Landeshauptstadt München ist eine der zentralen Behörden der Stadtverwaltung und übernimmt zahlreiche Aufgaben des öffentlichen Lebens. Dazu gehören unter anderem das Melde- und Passwesen, die Kfz-Zulassung, Ausländerangelegenheiten, Veranstaltungs- und Sicherheitsfragen sowie Teile der öffentlichen Ordnung. Als Bürgerservice- und Ordnungsbehörde ist das KVR eine wichtige Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung und Bevölkerung und täglich mit einer Vielzahl gesellschaftlich relevanter Themen befasst. Entsprechend bedeutend ist eine klare und transparente Kommunikation, um Informationen verständlich zu vermitteln, Vertrauen zu schaffen und den Dialog mit Bürger:innen sowie Medien aktiv zu gestalten.

Wie kommuniziert die Europäische Union ihre Politik vor Ort – und wie gelingt es, komplexe europäische Themen verständlich zu vermitteln? Wolfgang Bücherl, Renke Deckarm und Thomas Hoffmann geben Einblicke in ihre Arbeit bei der Regionalvertretung der Europäischen Kommission. In ihrem gemeinsamen Vortrag zeigen sie, wie europäische Öffentlichkeitsarbeit funktioniert, welche Rolle Kommunikation für die Akzeptanz politischer Entscheidungen spielt und wie der Dialog zwischen EU und Bürger:innen aktiv gestaltet wird.

Wolfgang Bücherl ist seit März 2024 Leiter der Regionalvertretung der Europäischen Kommission. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der praktischen und institutionellen Arbeit der Europäischen Kommission in Brüssel und in der Kommunikation europäischer Politik.

Die Vertretung der Europäischen Kommission in München ist zentrale Ansprechpartnerin für Bürger:innen, Medien, Verbände und politische Institutionen in Bayern und Baden-Württemberg. Sie informiert über aktuelle Entwicklungen auf europäischer Ebene und hat das Ziel, eine fundierte und offene Auseinandersetzung mit EU-Themen zu fördern. Dazu stellt die Vertretung Informationsmaterialien bereit, organisiert Veranstaltungen und Dialogformate. Damit fungiert sie als wichtige Schnittstelle zwischen europäischer Politik und regionaler Öffentlichkeit.

Wie sieht der Handel der Zukunft aus – und welche Rolle spielen digitale Innovationen, Daten und Kundenerlebnis dabei? Bei der Exkursion zu E. Breuninger GmbH & Co. erhaltet ihr Einblicke in „Future Retail“ und die Frage, wie sich ein traditionsreiches Unternehmen im digitalen Zeitalter neu erfindet.

Die Plätze sind begrenzt, wenn sich mehr anmelden, kommt das Losverfahren zum Einsatz. Bitte kommen Sie nur zur Exkursion, wenn Sie eine Bestätigungsmail erhalten haben.

Die E. Breuninger GmbH & Co. ist ein führendes deutsches Fashion- und Lifestyle-Unternehmen mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen betreibt mehrere Department Stores sowie einen erfolgreichen Online-Shop und verbindet stationären Handel mit digitalen Angeboten. Neben einem kuratierten Sortiment aus Mode, Accessoires und Beauty-Produkten setzt Breuninger stark auf Service, Markeninszenierung und Kundenerlebnis. Als Arbeitgeber investiert das Unternehmen gezielt in seine Unternehmenskultur, Mitarbeiterentwicklung und innovative HR-Strategien, um sich im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte erfolgreich zu positionieren.

Auszug aus dem vergangenen Programm

Wie läuft die Arbeit fürs Fernsehen ab? Worauf muss ich beim Moderieren achten? Wie kommen Politikjournalisten und Politikjournalistinnen zu fundierten Einschätzungen über aktuelle Ereignisse? Andreas Bachmann ist Redaktionsleiter beim Bayerischen Rundfunk und hat umfassende Erfahrungen im Bereich Politikjournalismus. Bei Kobe wird er eure Fragen beantworten Der Bayerische Rundfunk (BR) ist die Landesrundfunkanstalt in Bayern mit Sitz in München. Er ist Mitglied der ARD (Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland). Der BR ist unter den ARD-Anstalten die viertgrößte nach WDR, SWR und NDR. Der Bayerische Rundfunk hat Sendungen in den Bereichen Nachrichten, Kultur, Wissen und Unterhaltung. Den BR findet man im Fernsehen, in der Mediathek, im Radio, auf Social Media und mit zahlreichen anderen Angeboten im Netz.
Andreas Bachmann studierte Politikwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und an der Hochschule für Politik München. Bereits während des Studiums begann er, für den Bayerischen Rundfunk zu arbeiten.
Angefangen als Reporter, war Andreas Bachmann von 2004 bis 2009 Landtagskorrespondent des Bayerischen Fernsehens. 2007 übernahm er im Wechsel mit Ursula Heller die Moderation des BR-Politikmagazins Kontrovers. 2009 bis 2020 war er Redaktionsleiter für Kontrovers. Er moderiert immer wieder Sondersendungen des BR, vor allem zum Bereich Wahlen. Von 2016 bis 2020 moderierte er das ARD-Politikmagazin report München. Seit 2020 ist Andreas Bachmann Redaktionsleiter der BR24 TV und Landesberichte und ist dadurch für alle Nachrichtensendungen des BR24, der Abendschau und der Abendschau-Süd verantwortlich. 2011 wurde Andreas
Bachmann für seine Berichterstattung über die Bayerische Politik mit der Bayerischen Verfassungsmedaille in Silber ausgezeichnet.

Erfolgreiche Redakteurin und Autorin: Anna Clauß leitet das Ressort „Meinung und Debatte“ beim Spiegel und ist Autorin einer Biografie über Markus Söder. Bei KoBe gibt sie einen Einblick in die Arbeit bei Deutschlands größtem Nachrichtenmagazin und ihre Zusammenarbeit mit dem bayerischen Ministerpräsidenten.
Der Spiegel ist ein deutsches Nachrichtenmagazin und beschäftigt insgesamt über 1400 Mitarbeiter:innen. Mit einer Auflage von ca. 680.000 Exemplaren und über 4 Millionen Leser:innen stellt der Spiegel das erfolgreichste deutsche Nachrichtenmagazin dar, auch der Online-Auftritt spiegel.de gehört zu den meistgenutzten Online-Nachrichtenportalen Deutschlands. Der Spiegel gilt als eines der Leitmedien in der deutschen Presselandschaft.
Nach ihrem Diplom in Kulturwirtschaft an der Universität Passau besuchte Anna Clauß die Deutsche Journalistenschule in München, wo sie einen Master in Journalismus erlangte. Bereits während des Studiums war sie als Copywriter bei der Agenturgruppe Scholz & Friends angestellt und arbeitete anschließend als Redakteurin bei der Süddeutschen Zeitung. Seit 2011 schreibt Anna Clauß als Redakteurin für den Spiegel; seit 2013 als bayerische Landeskorrespondentin. Heute leitet sie zudem das Ressort „Meinung und Debatte“. Im Februar 2021 hat sie ihr erstes Buch veröffentlicht: eine Biographie über Ministerpräsident Markus Söder.

Wie kommuniziert man die Arbeit einer großen Forschungseinrichtung für anwendungsorientierte Forschung? Monika Landgraf ist für die Unternehmenskommunikation der Fraunhofer-Gesellschaft zuständig und außerdem
Pressesprecherin des Präsidenten. Bei ihrem Vortrag wird sie Einblicke in ihre Arbeit geben.
Die Fraunhofer-Gesellschaft mit Sitz in Deutschland ist eine der führenden Organisationen für anwendungsorientierte Forschung. Im Innovationsprozess spielt sie eine zentrale Rolle – mit Forschungsschwerpunkten in zukunftsrelevanten Schlüsseltechnologien und dem Transfer von Forschungsergebnissen in die Industrie zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts und zum Wohle unserer Gesellschaft. Die 1949 gegründete Organisation betreibt in Deutschland derzeit 76 Institute und Forschungseinrichtungen. Die gegenwärtig knapp 32 000 Mitarbeitenden, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, erarbeiten das jährliche Finanzvolumen von 3,4 Mrd. €. Davon fallen 3,0 Mrd. € auf den Bereich Vertragsforschung.
Monika Landgraf verantwortet als Direktorin die Unternehmenskommunikation der Fraunhofer-Gesellschaft. Zu ihrem Zuständigkeitsbereich gehören die Wissenschaftspolitik, Presse und strategische Kommunikation, Corporate Media, Markenkommunikation, Messen und Corporate Events, Kommunikationsmanagement und das Fraunhofer Forum Berlin sowie Bürgerformate. Die Diplom-Journalistin ist Sprecherin des Fraunhofer-Präsidenten Prof. Holger Hanselka und Pressesprecherin der Fraunhofer-Gesellschaft. Zuvor war sie 16 Jahre am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) tätig und verantwortete zuletzt als Chief Communication Officer und Leiterin der Gesamtkommunikation die interne und externe Kommunikation des KIT und war seit 2010 Pressesprecherin des KIT. Vor ihrem Wechsel ans KIT im Jahr 2007 war sie seit 1992 Hörfunkreferentin bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien in München, davor freie Mitarbeiterin beim Bayerischen Rundfunk. Monika Landgraf studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Journalistik.

Als Moderator im Fernsehen durchstarten? Ralph Caspers weiß auch nicht, wie es geht. Mit seinen diversen Formaten und Sendungen richtet er sich vor allem an Kinder und Jugendliche als Publikum. Bei Kobe gibt er Einblicke in seine berufliche Laufbahn und die Besonderheiten seines Jobs.
Nach seinem Abitur arbeitete Ralph Caspers in der Pathologie, bei einer Werbeagentur und im technischen Bereich bei Fernsehunternehmen, bevor er seine jetzige Karriere begann: Bei Sat.1 dachte er sich Spiele für die Sendung „Geh aufs Ganze” aus und moderierte bei Super RTL 1995 seine erste eigene Sendung „Muuh - Das Tiermagazin”. 1996 wechselte Ralph Caspers zum WDR. Dort moderierte er den „Maus Club”.
Während der Arbeit studierte Ralph Caspers an der Kunsthochschule für Medien Köln. Seit 1999 moderiert er „Die Sendung mit der Maus”, drei Jahre lang moderierte er auf KiKa die Talkshow für Kinder „QuasselCaspers”. Von 2001 bis 2022 stand Ralph Caspers für die Wissenssendung „Wissen macht Ah” vor der Kamera und schrieb dafür teils auch selbst die Drehbücher. 2003 bis 2004 veröffentlichte Ralph Caspers an besonderen Feiertagen sein Reportage-Magazin „Neufundland”. Außerdem ist er Experte bei der Quizshow „Die große Maus-Show”. Von 2011 bis 2016 moderierte er die
Sendung „Du bist kein Werwolf - Über Leben in der Pubertät”. Seit 2010 moderiert Ralph Caspers die WDR-Fernsehreihe „Quarks”. Seit Ende 2022 veröffentlicht Caspers Videos auf dem Youtube-Kanal „Quarks Dimension Ralph”.

Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger für das eigene Leben, aber auch im Bezug auf globale Konkurrenz zwischen Staaten. Deutschland beherbergt eines der größten Forschungszentren für Künstliche Intelligenz der Welt. Aber wie erreicht es einen gewissen Bekanntheitsgrad in den Medien und der Bevölkerung? Jennifer Oberhofer ist für die Kommunikation des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) tätig und wird bei Kobe von Ihrem Alltag in diesem Beruf erzählen. Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) wurde 1988 als gemeinnützige Public-Private-Partnership (PPP) gegründet. Es unterhält Standorte in
Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen, Niedersachsen und Darmstadt, Labore in Berlin und Lübeck, sowie eine Außenstelle in Trier. Das DFKI verbindet wissenschaftliche Spitzenleistung und wirtschaftsnahe Wertschöpfung mit gesellschaftlicher Wertschätzung. Das DFKI forscht seit über 35 Jahren an KI für den Menschen und orientiert sich an gesellschaftlicher Relevanz und wissenschaftlicher Exzellenz in den entscheidenden zukunftsorientierten Forschungs- und Anwendungsgebieten der Künstlichen Intelligenz. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten „Centers of Excellence“.
Jennifer Oberhofer ist IfKW-Alumna: Sie studierte Kommunikationswissenschaft mit Nebenfach Rechtswissenschaft im Bachelor und spezialisierte sich mit ihrem Masterstudiengang auf Public Relations. Sie absolvierte diverse Praktika bei der HuffPost, bei der PR-Agentur fischerAppelt und bei der Kommunikationsagentur Serviceplan. Als Werkstudentin arbeitete sie im Bereich PR bei einer Carsharing-Firma (heute: SHARE NOW). Sie übernahm während ihres Studiums allein die Kommunikation für die appliedAI Initiative von UnternehmerTUM. Seit 2021 arbeitet Jennifer Oberhofer beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Heute ist sie dort Media Relations & CEO Communications Lead.

Wie wird man Pressesprecher in einem weltweit agierenden Konzern? Was bringt der Arbeitsalltag als solches mit sich? Moritz Schmerbeck ist Pressesprecher bei der BMW Group und wird bei KoBe einen Einblick in seinen spannenden Alltag geben.
Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI, Rolls-Royce und BMW Motorrad einer der weltweit führenden Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern. Das BMW Group Produktionsnetzwerk umfasst über 30 Produktionsstandorte weltweit; das Unternehmen verfügt über ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.
Moritz Schmerbeck studierte an der LMU Kommunikationswissenschaft mit Rechtswissenschaft im Nebenfach und absolvierte im Anschluss den Master International Public Relations. Bereits während seines Studiums sammelte er wertvolle Praxiserfahrung in Kommunikationsabteilungen verschiedener internationaler Organisationen (u. a. Knorr-Bremse AG, BMW Group, Fraunhofer-Gesellschaft). Nach seinem Studium in München startete Moritz seine berufliche Laufbahn als Pressesprecher beim Verband der Automobilindustrie in Berlin. Seit Ende 2024 ist er Pressesprecher bei der BMW Group und verantwortet Themen aus dem Produktionsressort.

Wie wird geplant, was im Fernsehen ausgestrahlt wird? Welche Themen schaffen es in eine Fernsehsendung, welche nicht und warum? Und wie ist das BR24 Studio aufgebaut? Wir besuchen die Fernsehredaktion von BR24. Dort nehmen wir an der morgendlichen Redaktionskonferenz teil, bekommen eine Führung durch das Studio und haben die Möglichkeit, mit dem Redaktionsleiter Andreas Bachmann zu diskutieren. Die Veranstaltung wird circa 2,5 Stunden dauern (8.30 Uhr bis 11 Uhr). Die Teilnehmendenzahl ist auf 10 Personen begrenzt. Bitte kommen Sie nur zu der Veranstaltung, wenn Ihre Teilnahme mit einer Mail bestätigt wurde.
Der Bayerische Rundfunk (BR) liefert kreativ und verlässlich Informationen, Kultur, Wissen und Unterhaltung aus und für Bayern: im Radio, im Fernsehen, in der Mediathek, auf BR24, Instagram und Co. Das BR-Orchester und der BR-Chor begeistern Zuhörer auf der ganzen Welt. Der BR ist Mitglied der ARD und stolz darauf, mit vielfältigen und qualitativ hochwertigen Angeboten wesentlich zur Meinungs- und Medienvielfalt beizutragen.

Wir besuchen die SZ-Redaktion in München Berg am Laim und bekommen dabei einen exklusiven Einblick in den Newsdesk der SZ. Hier wird die SZ Homepage gestaltet sowie die Zeitungsausgabe koordiniert. Anschließend folgt ein Gespräch mit mehreren Journalisten und Journalistinnen der SZ, die authentische Einblicke in ihre Arbeit und ihre Themenfelder geben werden. Die Experten und Expertinnen werden ihr
Handwerkszeug, die Philosophie und die Qualitätskriterien der renommierten Süddeutschen Zeitung erklären. Die Refererierenden freuen sich auf Neugierde und werden alle Fragen (bis auf die nach redaktionsinternen Vorgängen und vertraulichen Quellen) gerne beantworten. Die Süddeutsche Zeitung ist eine überregionale Tageszeitung und zählt zu den Leitmedien Deutschlands. Sie wird als linksliberal eingestuft. Die SZ macht schon seit 1945 seriöse Berichterstattung und hat ihren Hauptsitz in München. In Deutschland gibt es außerdem Redaktionsbüros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Leipzig und Stuttgart.

Wie und wo arbeiten bayerische Politiker und Politikerinnen eigentlich? Welche Stimmung herrscht im bayerischen Landtag? Was wollten Sie schon immer einmal mit den Gesetzgebenden besprechen? Die Chance dazu gibt es jetzt: Wir machen eine Exkursion zum Bayerischen Landtag. Wir werden zuerst einen Film über den Bayerischen Landtag sehen, bekommen dann eine Führung durch das Gebäude und sprechen anschließend mit Abgeordneten aus München (im Idealfall sind Abgeordnete von allen Fraktionen anwesend, das entscheidet sich aber erst spontan). Danach gibt es noch ein kostenloses Mittagessen, das vom Landtag gestellt wird (zwei Alternativen: mit
Fleisch bzw. vegan). Die Veranstaltung wird ca. drei Stunden dauern. Bitte beachten Sie, dass die Anmeldefrist schon früher als normalerweise ist: am 15.05. Es gibt außerdem eine Beschränkung an Teilnehmenden, maximal 50 Studierende können zur Exkursion mitkommen. Falls ein höheres Interesse besteht, wird ausgelost. Bitte kommen Sie nur zu der Veranstaltung, wenn Sie eine Bestätigungsmail erhalten haben.
Der Bayerische Landtag ist eines der obersten Staatsorgane Bayerns. Als solches steht das Parlament im Zentrum des politischen Systems des Freistaates. Seit 1949 hat der Bayerische Landtag seinen Sitz im Münchner Maximilianeum. Der 19. Bayerische Landtag besteht aufgrund von 11 Überhang- und 12 Ausgleichsmandaten aus 203 Mitgliedern. Die CSU stellt in dem Fünf-Fraktionen-Parlament 85 Abgeordnete. Die FREIEN WÄHLER haben 37 Abgeordnete. Die AfD zählt 32 Mitglieder. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellen ebenso 32 Abgeordnete. Die SPD kommt auf 17 Mandate.