Zur Person

Aliya Andrich ist Postdoktorandin am Lehrstuhl für Computational Communication Science der LMU München. In ihrer Forschung untersucht sie, wie digitale Kommunikationsumgebungen Schaden verursachen und aufrechterhalten, wobei sie den Schwerpunkt auf verzerrte Medienberichterstattung, schädliche KI-generierte Inhalte und die Risiken neuer Technologien für die öffentliche Gesundheit und Sicherheit legt. Dazu setzt sie computergestützte Methoden wie maschinelles Lernen, Natural Language Processing, Computer Vision und longitudinale statistischeModellierung ein, um diese Schäden systematisch und in großem Maßstab zu erfassen. Sie wurde an der TU Ilmenau mit Auszeichnung (summa cum laude) promoviert. In ihrer Dissertation entwickelte sie computergestützte und longitudinale Ansätze zur Erkennung von Gender Bias in der politischen Kommunikation. Vor ihrer akademischen Laufbahn in Deutschland studierte sie Journalismus an der Lomonossow-Universität Moskau, schloss mit Auszeichnung ab und absolvierte Auslandssemester in EU-Politik und Medien in Dänemark und den Niederlanden.