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ICA 2026: Ein Rückblick

16.06.2026

Die Jahrestagung der International Communication Association war ein voller Erfolg für das IfKW. Lesen Sie hier einen Überblick unserer Highlights.

Vor einer Woche ist sie zu Ende gegangen — die 76. Jahrestagung der International Communication Association in Kapstadt. Zeit, unsere Berichterstattung abzuschließen und auf einige Highlights zurückzublicken.

Schon vor Beginn der Hauptkonferenz waren viele unserer Kolleg:innen mit ihrer Forschung auf den zahlreichen Preconferences der ICA präsent. Etwa haben Dr. Jana Laura Egelhofer und Dr. Bernhard Goodwin die Preconference „The 'Dark Side' of Social Conversations Around Science" mitorganisiert, die nicht nur eine Reihe aktueller Vorträge, sondern auch eine Drumming-Session und ein traditionelles Braai-Dinner bot. Apropos Wissenschaftskommunikation: Die International Communication Association hat nun eine eigene Science Communication Interest Group – mit unserem Kollegen Prof. Lars Guenther als erstem Chair. Herzlichen Glückwunsch!

Während der Konferenz haben wir in über 70 Vorträgen die gesamte Bandbreite der Forschung an unserem Institut präsentiert – Gesundheits-, Politik- oder Wissenschaftskommunikation, und vieles mehr. Es ist nachgerade unmöglich, hier ein einzelnes Highlight herauszugreifen.

Wir (und besonders das Team um Prof. Diana Rieger) durften uns auch über einige Awards freuen: Ulrike Schwertberger und Simon Greipl gewannen den Top Student Paper Award der Mass Communication Division für ihre Studie zu Media Multitasking als Strategie zur Stimmungsregulation. Außerdem haben Ursula Kristin Schmid und Diana Rieger zusammen mit Andreas Nanz und Yannis Theocharis (beide TU München) einen Top Paper Award der Intergroup Communication Division erhalten. In ihrer Studie untersuchen sie, wie Unterhaltungshinweisreize Reaktionen auf Online-Intoleranz beeinflussen. Schließlich haben Sophie Lexhaller und Sophia Rothut den Top Student Paper Award der Activism, Communication and Social Justice Division für ihre Studie zu Frauen im weiblichen Rechtsextremismus bekommen. Das besondere: Die Arbeit ist ursprünglich als Bachelorarbeit am IfKW entstanden, wo sie bereits den Best Thesis Award erhalten hat, und hat auch schon auf der Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe für Politische Kommunikation 2025 einen Top Student Paper Award erhalten.

Als scheidender Präsident hielt unser Kollege Prof. Thomas Hanitzsch die ICA Presidential Address 2026. Das zentrale Thema: akademische Freiheit. Mehr dazu hier: https://lnkd.in/ePwkpDFM

Prof. Hanitzsch leitet außerdem die Worlds of Journalism Study, die ihr 20-jähriges Jubiläum direkt im Anschluss an die Konferenz gefeiert hat. Auch unsere Kolleginnen Mia Grünewald und Corinna Lauerer, die das Datenmanagement der Studie verantworten, waren vor Ort dabei.

Und natürlich hatte Kapstadt auch abseits der Konferenz einiges zu bieten. Wanderungen auf den Tafelberg, faule Robben an der Waterfront, das Rauschen des Meeres, ein beeindruckender Botanischer Garten…

Damit beenden wir die Berichterstattung zur ICA 2026 und freuen uns schon auf ein Wiedersehen in Glasgow nächstes Jahr!