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Das MSCL wird weiter von VolkswagenStiftung gefördert

01.07.2026

Die VolkswagenStiftung hat entschieden, das MSCL weitere drei Jahre zu fördern und dabei über zwei Millionen Euro in die nachhaltige Zusammenarbeit von Forschung und Praxis der Wissenschaftskommunikation in München zu investieren.

In der Gründungsphase hat das Munich Science Communication Lab (MSCL) maßgeblich dazu beigetragen, erfolgreiche Wissenschaftskommunikation in München strategisch auszubauen. Am IfKW wurden seitdem drei Forschungs- und Lehrbereiche mit den Schwerpunkten Krisen- und Risikokommunikation, Gesundheitskommunikation sowie strategische Kommunikation eingerichtet. Mit diesem klaren Schwerpunkt auf Gesundheits- und Wissenschaftskommunikation schafft das
Institut eine nachhaltige Grundlage für exzellente Forschung im Rahmen des MSCL. Unter der Leitung von Prof. Dr. Lars Guenther, Prof. Dr. Constanze Rossmann und Prof. Dr. Sophia Volk kann die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre nun konsequent fortgeführt werden.

Die Forschung am MSCL widmet sich der Frage, wie Wissenschaftskommunikation wirkungsvoll, resilient und konstruktiv gestaltet werden kann. Dabei wird unter anderem untersucht, wie unterschiedliche Formate der Wissenschaftskommunikation in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden, wie Individuen und Institutionen Resilienz gegenüber Angriffen entwickeln können und wie eine konstruktive Kommunikation zu wissenschaftlichen Themen gelingen kann.

Wie in der ersten Förderphase bleibt die Kommunikation über Planetary Health ein zentraler Fokus des MSCL. Künftig wird dieser jedoch um weitere drängende Themen erweitert, darunter Künstliche Intelligenz, Antibiotika-Resistenzen und der Umgang mit Unsicherheit in der Wissenschaftskommunikation. Gleichzeitig soll die besonders fruchtbare Verknüpfung von Gesundheits- und Wissenschaftskommunikation weiter vertieft werden.

Die enge Verzahnung von Forschung und Praxis bleibt ein wesentliches Merkmal des MSCL. m wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt in die Anwendung zu bringen, kooperiert das MSCL insbesondere mit der Organisationseinheit Kommunikation der LMU, dem Deutsche Museum und AHA - The Science Communication Hub.

Eine wichtige Rolle wird dabei auch zukünftig die Evaluation von Wissenschaftskommunikation spielen. Das MSCL verfolgt das Ziel, die Anwendung von Evaluationsmethoden zu stärken und die daraus gewonnenen Erkenntnisse besser nutzbar zu machen. Damit will das MSCL auch weiterhin einen entscheidenden Beitrag zum Wissenstransfer aus der Kommunikationswissenschaft in die Praxis leisten.

Langfristig soll aus dem geförderten Projekt ein dauerhaftes interdisziplinäres Labor für Wissenschaftskommunikationsforschung an der LMU entstehen. Zu diesem Zweck bringt das MSCL Forschung, Evaluation, Training und Wissenstransfer zusammen – und stärkt zugleich den Austausch zwischen der LMU, Münchner Partnerinstitutionen sowie der nationalen und internationalen Community der Wissenschaftskommunikation. Perspektivisch strebt das MSCL an, durch innovative Forschung und praxisorientierte Lehre eine führende Rolle in der Wissenschaftskommunikationsforschung einzunehmen.

Link zum Projekt